Mittwoch, 24. Mai 2017

System Erde (49) - Einführung in die Historische Geologie (19)


Die Vorlesungsfolien (pdf) können durch Klick auf das obige Bild heruntergeladen werden (public domain)...

Die Trauermücke und Fliege im Bernstein...

Ein Gastbeitrag von Peter Bergmann, Berthelsdorf

Wenn man am Ostseestrand einen Bernstein findet, sollte man sich ihn etwas genauer anschauen. Denn vielleicht enthält er als Einschluss ein Insekt - so wie dieser hier aus dem Baltikum...

Der "Baltische Bernstein" (griech. "ἤλεκτρον") ist das erhärtete Harz einer Art von "Goldlärche", die im Tertiär (genauer im Eozän) in Form von Nadelwäldern die nördliche Hemisphäre besiedelte.  





Anhand der Flügeladerung kann der Fachmann erkennen, dass es sich bei diesem Insekt um eine Art aus der Familie der Trauermücken handeln muss.


Bei diesem Insekt handelt es sich wahrscheinlich eher um eine Art "Fruchtfliege"...




Die Struktur der Facettenaugen hat sich im Bernstein über 40 Millionen Jahre hinweg wunderbar erhalten. 

Ein Panorama aus dem sächsisch-böhmischen Grenzgebiet: Neugersdorf - Georgswalde

Ein Gastbeitrag von Werner Schorisch, Zittau


"Groß" bitte anklicken - und hier mit Beschriftung der Örtlichkeiten...

Der Horizont zeigt die Berge vom Kottmar (links) bis zum Tannenberg (rechts). In einer alten Wanderkarte nennt man die Stelle, an der ich fotografiert habe "Restaurant Waidmanns Heil" (gelegentlich auch mit "ei" statt "ai"). Es liegt an der Straße zwischen Georgswalde und Königswalde.


Eigentlich hätte ich hier ganz gerne einmal ein Stativ dabei gehabt, auch weil die Fernsicht nicht so prickelnd war.

Trotzdem, wer sich auskennt, der findet im Bild den Jeschken, und ganz schwach am Horizont angedeutet die Tafelfichte. Aber was ist das für ein kleines Glockentürmchen im Vordergrund (rechts von der Kuhherde)?

Die "Felsenmühle" hingegen kennt sicher jeder Oberlausitzer meiner Generation, die inzwischen wohl einen Eigentümer aus Bulgarien hat (Sonya Stilijanow).

Dienstag, 23. Mai 2017

Ein paar Tagschmetterlinge im Mai...


Segelfalter




Aurorafalter


Fetthennenbläuling



Trauermantel


Senfweißling


Zwergbläuling


Perlgrasfalter


Waldbrettspiel


Kronwickendickkopffalter


Montag, 15. Mai 2017

Im Kokorschiner Tal – Vom Felslabyrinth über Olesno zum Zebrak-Bach

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf



Einige schwierig begehbare Passagen sind mit notdürftigen Trittstufen und Ketten abgesichert.




Eine schmale Schlucht von oben



Eine hölzerne Trittleiter, die beim TÜV garantiert durchfallen würde!



Hier führt der gelb markierte Rundweg durch eine enge Felsspalte.


Hier haben Kinder die Öffnungen im Sandstein mit Kiefernzapfen dekoriert.


Blick nach oben


Freistehender Kletterfelsen






Verschiedenfarbige Moose und Flechten


Wabenstruktur im Gestein


Ein ständiges auf …


… und ab! Am Ende dieser Spalte kommt schon die nächste Leiter! Leider waren auch hier Graffiti-Sprayer am Werk.



Manche Passagen sind so eng, dass sie das Abnehmen des Rücksacks erfordern.


Abschließender Blick zum Labyrinth.


Markante Buche auf einem Felsen am unteren Ende des Rundweges.


Über Wiesen geht es in Richtung Ráj. Hinten der Vrátenská hora (508 Meter).


Der 42 Meter hohe Sendemast auf dem Gipfel. In einer Höhe von 25 Metern hat er eine überdachte Aussichtsplattform.


Huflattich


Scharbockskraut


Einige Häuser in dem kleinen Ort Ráj.



Gemütliches Gasthaus mit Freisitz.


Von der Hauptstraße führt links der gelb markierte Weg steil bergan nach Olešno.


Ein idyllischer kleiner Ort mit typischen Fachwerkhäusern unter alten Bäumen.







Nieswurz am Wegrand.


Über Wiesen hinab ins Tal des Baches Žebrák (blaue Markierung) .


Bizarre Holundersträucher


Die markanten Grasbüschel im feuchten Bachlauf, die schon auf der Info-Tafel am Parkplatz abgebildet waren.





Der Fischteich in Vojtěchov.


Der rot markierte Wanderweg verläuft parallel zur Straße durch sumpfiges Gebiet zum Parkplatz am Fuße der „Deckelsteine“.



Zum Abschluss noch ein (motorisierter) Abstecher zum Schloss von Kokorschin. Es ist in Privatbesitz und deshalb nicht öffentlich zugänglich. Ein gemütliches Restaurant/Café befindet sich direkt gegenüber vom Schloss.


Im Teich auf dem Vorplatz sonnen sich die Frösche auf den Seerosenblättern.



Die Statue des Heiligen Nicolaus von Tolentino auf dem Hauptplatz von Kokorschin.
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